wettbewerb db-güterbahnhofareal, basel

auslober kanton basel-stadt zusammen mit der deutschen bahn
projektbearbeitungkurt breiter, christian müller
wettbewerb1996
ausgangslagemit der reorganisation der betrieblichen abläufe der deutschen bahn ag wird ab 1998 das 18ha grosse areal des db-güterbahnhofs zwischen nordtangente, schwarzwaldallee, erlenstrasse und riehenring frei für neue vielfältige nutzungen. dabei können die angrenzenden kleinbasler quartiere direkter an das naherholungsgebiet landschaftspark wiese angebunden und ein neues stadtquartier entwickelt werden. mit einem zweistufigen wettbewerbsverfahren sollen mögliche strategien und bebauungsformen untersucht werden.
projektbeschriebdas neue verkehrs- und erschliessungskonzept bildet die grundstruktur für die quartierentwicklung. eine ost-west verlaufende geschäftsstrasse verbindet die öv-drehscheiben badischer bahnhof und st. johann und gewährleistet eine optimale anbindung an den öffentlichen verkehr. eine in nord-südrichtung verlaufende erschliessungsachse für fussgänger und veloverkehr verbindet den messeplatz mit dem erhohlungsraum lange erlen. der anschluss an das bestehende hochleistungsstrassennetz erfolgt mittels zweier neuer kreisel.

die beiden erschliessungsachsen für öffentlichen- und langsamverkehr strukturieren das db-areal in vier nutzungszonen. auf der westseite der promenade wird die bestehende quartierstruktur mit den öffentlich zugänglichen bauten und nutzflächen wie messe, kultur-, sport und bildungsbauten bis zum erhohlungsraum lange erlen weitergeführt. nördlich der geschäftsstrasse wird eine schule mit sportplatz und eine mehrzweckhalle vorgesehen; auf der südseite ein hotel und eine grosszügige parkanlage. auf der ostseite der promenade sind nördlich der geschäftsstrasse verkaufs-, gewerbe- und bürobauten angeordnet und auf der südseite bauten zum wohnen und arbeiten. zwei neue parkhäuser bilden den abschluss zu den geleiseanlagen.

das projekt zeichnet sich aus durch sein klares und effizientes erschliessungskonzept und die grosse durchlässigkeit der öffentlichen räume.