wohnüberbauung hünibach, studie

auftraggeberprivat
architekt2bm architekten gmbh, ch-4502 solothurn
projektjanuar’15 – mai’16
aufgabenstellungfür 3-4 parteien soll eine wohnüberbauung geplant werden. das bestehende, heutigen ansprüchen nicht mehr entsprechende wohnhaus wird abgebrochen. die später erstellten garagen sollen wenn möglich erhalten bleiben.
standortanalyseder planungsperimeter befindet sich ca 2.5km südöstlich von thun im oberen, nördlichen teil des dorfes hünibach. er ist sehr gut erschlossen. öffentliche verkehrsmittel, einkaufsmöglichkeiten und schulen sind innerhalb 5-10 minuten gehdistanz erreichbar. das grundstück mit attraktiven sichtbeziehungen richtung süden auf see und alpen und richtung osten auf gantrischgebiet und die stadt thun liegt in unverbaubarer hanglage oberhalb der, in einem park mit grossen bäumen gelegenen schulanlage eichbühl. die angrenzende quartierstruktur setzt sich aus gleichartigen, freistehenden, im chaletstil errichteten wohnhäusern und vereinzelten neubauten zusammen.
projektideedie projektidee entwickelt sich aus der gegebenen topographischen situation. die hanglage nutzend wird eine terrassierte wohnanlage vorgeschlagen. dadurch ergeben sich grosszügige, nicht einsehbare aussenräume (terrassen) und optimale sichtbeziehungen für alle wohnungen. die eingeschossigen wohnungen sind behindertengängig und frei unterteilbar und somit auch für das „wohnen im alter“ bestens geeignet. die garagen auf niveau strasse bleiben erhalten. die erschliessung erfolgt über das bestehende wegnetz auf der nord- und ostseite der parzelle oder mit dem aufzug von der garage aus. erschliessungsflächen, lift und sanitärkerne sind so angeordnet, dass auf allen geschossen eine oder zwei wohnungen angeordnet werden können und auch die ungedämmten technik- und kellerräume allgemein zugänglich sind.
konstruktionsprinzipals grundstruktur wird ein tragwerk bestehend aus wannen und stützen in ortbeton vorgeschlagen. in diese konstruktion werden die wohneinheiten als gedämmte zellen wie in ein regal eingeschoben. dadurch ist in den einzelnen geschossen eine grosse freiheit in der grundriss- und fassadengestaltung möglich. sich ändernden nutzerbedürfnissen kann jederzeit mit geringem aufwand entsprochen werden. die umlaufenden terrassen sind als wannen mit geneigten brüstungen ausgebildet. diese verhindern die einsicht auf die darunterliegenden geschosse. so bleibt die privatsphäre trotz der dichten wohnform erhalten.